Login Banking und Brokerage
Großvater und Enkel untersuchen das Modell einer Windkraftanlage zu Hause

News

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten und Informationen von Ihrer BIB und Partnern in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken.

KNSY Photography

Resilienz – aktueller denn je!

Auf der Vollversammlung des Initiativkreis Ruhr haben VertreterInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik bei uns in der BIB diskutiert, wie unsere Gesellschaft und auch Unternehmen ihre Widerstandsfähigkeit in Zeiten globaler Spannungen stärken können.

Wichtige Impulse kamen von:

  • Armin Laschet, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages.  Er ordnete die politische Perspektive ein und hob die Bedeutung europäischer Souveränität sowie wirtschaftlicher Unabhängigkeit hervor.
  • Oberst Armin Schaus i.G., Leiter im Operativen Führungskommando, gab Einblicke in den „Operationsplan Deutschland“.
  • Dr. Hans Christoph Atzpodien vom Bundesverband der Deutschen Verteidigungsindustrie, beleuchtete die sicherheitspolitischen Anforderungen der kommenden Jahre.
  • Militärbischof Dr. Franz-Josef Overbeck betonte die ethische Dimension: Ohne Vertrauen keine Resilienz – und ohne Resilienz kein Frieden.

Im anschließenden Podium diskutierten die Gäste gemeinsam mit Moderator Guido Kerkhoff (CEO von Klöckner & Co SE) über die Resilienzfähigkeit Deutschlands.
Ein zentraler Gedanke: Die veränderte Sicherheitslage betrifft längst auch Unternehmen. Resilienz wird damit zu einer Schlüsselkompetenz – strategisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich.

Unser Vorstandssprecher Dr. Peter Güllmann hält aus Sicht der BIB fest:
 „Resilienz betrifft unsere Geschäftskunden, etwa ein Krankenhaus oder eine Altenpflegeeinrichtung, unmittelbar. Insbesondere Krankenhäuser spielen bei einem ‚Notfallplan Deutschland‘ eine zentrale Rolle – sich darauf einzustellen, ist eine große Herausforderung.“

Wir danken allen Beteiligten für den Austausch und freuen uns, dass der Initiativkreis Ruhr dieses wichtige Thema in den kommenden Monaten weiter vorantreiben wird.

Impulsvortrag von Bischof Overbeck
Porträts von Helmut Suhlmann und Kevin Nebe

Abschied und Neubeginn – fünf Fragen an Helmut Suhlmann und Kevin Nebe

40 Jahre bei der BIB – das ist alles andere als selbstverständlich. Nach dieser langen Zeit in der Baufinanzierung hat sich unser Kollege Helmut Suhlmann Ende letzten Jahres in den Ruhestand verabschiedet – mit vielen Erinnerungen im Gepäck und neuen Freiheiten vor sich.

Gleichzeitig hat mit Kevin Nebe ein Nachfolger übernommen, der inzwischen gut angekommen ist. Wie Helmut seinen neuen Lebensabschnitt erlebt und wie Kevin die ersten Monate bei der BIB wahrgenommen hat, erzählen beide im Interview.

1. Helmut, wie war es für dich, den Staffelstab nach so vielen Jahren weiterzugeben?
  • „Es war ein sehr emotionaler Moment. In meinen letzten Wochen bei der BIB habe ich meine gesamte Zeit noch einmal Revue passieren lassen: Als ich am 1. Januar 1987 angefangen habe, bestand die Kreditabteilung aus gerade einmal zwei Mitarbeitern. Heute kümmert sich ein fünfköpfiges Baufinanzierungs- und ein vierköpfiges Marktfolge-Team um unsere PrivatkundInnen.

    Dass sich die Baufinanzierung heute ausschließlich auf diesen Kundenkreis konzentriert, ergab sich in den 90er-Jahren, als die Kreditabteilung aufgeteilt wurde. Seitdem gibt es getrennte Zuständigkeiten für institutionelle KundInnen und für PrivatkundInnen. Ab diesem Zeitpunkt war ich für die Immobilienfinanzierung der privaten KundInnen verantwortlich.

    In den 40 Jahren bin ich mit der Bank gewachsen, habe viele Prozesse und Veränderungen miterlebt und konnte auch eigene Spuren hinterlassen.

    Besonders geschätzt habe ich zwei Dinge: Zum einen sind die sozialen Werte der Bank trotz aller Veränderungen erhalten geblieben. Zum anderen war das familiäre Miteinander – bis hin zum Vorstand – etwas ganz Besonderes und hat das Arbeiten sehr angenehm gemacht.“

2. Was hat sich seit deinem Ruhestand im Alltag am meisten verändert – und was genießt du besonders?
  • „Mein Tagesablauf hat sich sehr verändert. Während meiner Arbeitszeit bin ich früh aufgestanden, habe mich fertig gemacht, schnell gefrühstückt, bin zur BIB gefahren und habe dort fast den ganzen Tag verbracht.

    Heute beginnt der Tag deutlich entspannter. Ich stehe später auf, frühstücke ausgiebig und unterstütze meine Frau bei anfallenden Arbeiten. Vor allem genieße ich meine neue Freiheit – und ganz besonders, dass ich keine Dienstanweisungen mehr lesen oder mich mit Bankregularien auseinandersetzen muss. Stattdessen bleibt mir nun mehr Zeit für das, was mir wirklich am Herzen liegt: ausgedehnte Fahrradtouren und als Jäger die Hege und Pflege des Waldes sowie seiner Bewohner.“

3. Gibt es etwas aus deiner Zeit bei der BIB, das du schon jetzt vermisst?
  • „Auf jeden Fall meine KollegInnen, mit denen ich über Jahrzehnte eng zusammengearbeitet habe. Und auch die KundInnen, mit denen ich viele tolle und interessante Gespräche führen durfte.

    Umso mehr freue ich mich, dass ich mein Team auch weiterhin sehe und dass mich der eine oder andere Kunde anspricht, wenn wir uns begegnen. So bleibt der Austausch bestehen.“

4. Kevin, du bist als Finanzierungsberater von der Interhyp Gruppe zur BIB gewechselt. Was hat dich zu diesem Schritt bewogen – und was macht die BIB für dich besonders?
  • „Nach über zehn Jahren bei der Interhyp Gruppe habe ich mich aus zwei ganz persönlichen Gründen für die BIB entschieden.

    Zum einen bin ich überzeugt, dass viele KundInnen mit einer Baufinanzierung eine echte Lebensentscheidung treffen. Deshalb muss für mich immer der Mensch im Mittelpunkt stehen – nicht die Technik, auch wenn der Einsatz von KI in der Beratung eine immer größere Rolle spielt. An der BIB schätze ich besonders, dass hier weiterhin der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen im Fokus steht. Darüber bin ich sehr froh.

    Der zweite wichtige Punkt ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Als Vater von zwei kleinen Töchtern im Kindergartenalter möchte ich nicht nur beruflich mein Bestes geben, sondern auch für meine Familie da sein. Bei der BIB habe ich das Gefühl, dass diese Balance wirklich gelebt wird. Das ist für mich ein großer Pluspunkt.“

5. Wie erleben die KundInnen den Übergang nach Helmuts Abschied – und wie waren deine ersten Wochen bei der BIB?
  • „Mir war schnell klar, dass Helmut nach so vielen Jahren große Fußspuren hinterlässt. Viele seiner KundInnen kannten ihn sehr gut und haben sein Ausscheiden ehrlich bedauert.

    Gleichzeitig war es schön zu sehen, wie nahtlos der Übergang verlief und dass die KundInnen die offene Kommunikation zu dem Personalwechsel positiv aufgenommen haben. Das motiviert mich sehr, das Vertrauen zu bewahren und unsere KundInnen bestmöglich zu begleiten.

    Rückblickend auf meine ersten Wochen, freue ich mich besonders über die Zusammenarbeit mit meinem neuen Team. Vom ersten Tag an habe ich große Hilfsbereitschaft, viel Vertrauen und eine tolle Stimmung erlebt. Dadurch war der Start sehr angenehm und macht es leicht, gemeinsam neue Wege zu gehen.“

Unsere ExpertInnen auf dem Podium

Erstes Experten-Symposium: Diskutieren, reden – machen!

„Nachhaltige Transformation im Gesundheitswesen – wer soll das bezahlen?“ Diese Frage stand im Mittelpunkt unseres ersten Experten-Symposiums im Hotel Franz. Gemeinsam mit ManagerInnen und Nachhaltigkeitsverantwortlichen aus dem Gesundheitswesen haben wir diskutiert, wie vor allem Klimaschutz im Klinikalltag praktisch gelingen kann – und wer die finanziellen Hebel in Bewegung setzen muss.

EntscheiderInnen aus Politik, Wirtschaft und Start-ups kamen zusammen, um konkrete Lösungsansätze zu beleuchten und Perspektiven zu teilen.

Impuls: Nachhaltigkeit im Krankenhaus rechnet sich

Meike Lerner, Senior Nachhaltigkeitsreferentin der BIB, erklärte zu Beginn die Relevanz, die Nachhaltigkeit und Emissionsreduzierungen in den Kliniken für Banken wie die BIB haben: “Mehr als 99 Prozent unserer gesamten Emissionen sind sogenannte finanzierte Emissionen. Also solche, die wir in Form von Krediten oder Eigenanlagen verursachen. Auf diese haben wir keinen direkten Einfluss, sind aber gleichzeitig über Bankenregulatorik angehalten, diese zu messen und zu senken. Wir wollen also mit unseren Kunden in den Dialog treten, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln.”

Welche Relevanz Nachhaltigkeit und welches Potenzial der Klimaschutz im Gesundheitssektor hat, ging aus dem Impulsvortrag von Prof. Dr. Boris Augurzky, Geschäftsführer des hcb-Institute for Health Care Business GmbH hervor.

Sein Fokus: nachhaltige Maßnahmen im Krankenhausbetrieb. Besonders die Gebäudehülle und klimaneutrale Sanierungen seien entscheidend. Der Grund liegt auf der Hand: Energieeffizienz bietet enormes Einsparpotenzial – ökologisch wie ökonomisch. 

Podiumsdiskussion: Klimaneutralität braucht wirtschaftliche Anreize

Im Anschluss diskutierte eine hochkarätig besetzte Runde unter der Moderation unserer Direktorin Gesundheitswirtschaft, Johanna Eckert-Kömen.

Auf dem Podium:

  • Dr. Dirk Albrecht (Geschäftsführer Contilia)

  • Dr. Matthias Albrecht (Geschäftsführer KLUG - Deutsche Allianz Klimawandel)

  • Prof. Dr. Boris Augurzky

  • Carsten Brinkmann (Aufsichtsratsvorsitzender TERRANUS GmbH)

  • Dr. Peter Güllmann (Vorstandssprecher BIB FAIR BANKING)

  • Ingo Morell (Präsident der Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V.)

  • Barbara Steffens (Leiterin der Landesvertretung NRW der Techniker Krankenkasse)

Im Zentrum standen Fördermöglichkeiten und Finanzierungsmodelle für mehr Klimaneutralität im Gesundheitswesen. Einigkeit herrschte in einem Punkt: Nachhaltige Maßnahmen müssen sich auch betriebswirtschaftlich tragen. Wo ökonomische Anreize bestehen, steigt die Bereitschaft zur Umsetzung deutlich.

Zugleich wurde diskutiert, welche Schritte Krankenhäuser im Rahmen ihrer eigenen Möglichkeiten bereits heute gehen können. Ein Beispiel aus der Praxis: Contilia bindet Mitarbeitende aktiv in Nachhaltigkeitsprojekte ein – mit klar definierten Zielen und messbaren Ergebnissen. Warum? Klimaschutz gelingt nur dann, wenn die Mitarbeitenden ihn aktiv tragen. 
 

Breakout-Sessions: praxisnah und lösungsorientiert

Die lebhafte Diskussion setzte sich in vier thematischen Breakout-Sessions fort. Im Fokus standen:

  • Energiemanagement

  • Fördermittel und Finanzierungsmöglichkeiten

  • Immobilienverkauf und Umstieg auf Betreibermodelle zur Liquiditätsgewinnung

  • Die Wirkung einer Ernährungsumstellung im Krankenhaus auf Klima und Gesundheit

 
Start-ups liefern konkrete Werkzeuge

Drei Unternehmen präsentierten ihre Ansätze für mehr Effizienz und Nachhaltigkeit im Klinikalltag:

  • mirasu GmbH entwickelt ein KI-gestütztes Tool, das Nachhaltigkeitsmaßnahmen für Krankenhäuser schnell planbar und umsetzbar macht.

  • SEDIWORK unterstützt Kliniken dabei, Ärztinnen und Ärzte optimal einzusetzen – für eine bestmögliche Patientenversorgung bei maximaler betriebswirtschaftlicher Effizienz.

  • Fluint Health GmbH setzt sich für ein Gesundheitssystem ein, in dem Mitarbeitende von einem virtuellen Assistenten unterstützt werden, der relevante Informationen systemübergreifend verfügbar macht.

Unser Dank gilt allen ReferentInnen, ModeratorInnen und TeilnehmerInnen. Der offene Austausch, das Teilen unterschiedlicher Perspektiven und das gemeinsame Entwickeln von Lösungen machen den Unterschied.

Die nachhaltige Transformation im Gesundheitswesen ist komplex – aber sie ist machbar, wenn ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Vernunft zusammen gedacht werden.

BIB Vorstandsmitglieder - 60 Jahre BIB FAIR BANKING

60 Jahre BIB FAIR BANKING – 60 Jahre FAIRantwortung

„Unsicherheit ist gekommen, um zu bleiben.“ Mit diesen Worten bringt EZB-Präsidentin Christine Lagarde das Umfeld auf den Punkt, in dem wir auf 2025 zurückblicken – und das uns 2026 erwartet.

Geopolitische Spannungen, eine restriktive Geldpolitik und eine verhaltene Konjunktur in Deutschland haben das vergangene Jahr geprägt. Auch für uns als Bank war dieses Umfeld anspruchsvoll. Umso mehr freut es uns, dass unsere Bilanzsumme mit 6,69 Mrd. Euro einen neuen Höchststand erreicht hat. Gleiches gilt für das Einlagengeschäft, das auf 4,90 Mrd. Euro angestiegen ist, womit sich einmal mehr das Vertrauen unserer KundInnen in die BIB zeigt.

Unsere aufsichtsrechtlichen Kennziffern übertreffen die Vorgaben deutlich, das Kreditgeschäft blieb insgesamt stabil – mit spürbar wachsender Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte.

Diese solide Entwicklung verdanken wir vor allem dem Vertrauen unserer Mitglieder sowie der engen Zusammenarbeit mit unseren KundInnen. Deshalb werden wir der Generalversammlung erneut vorschlagen, eine Dividende in Höhe von 4 % auszuschütten.

2026 ist für uns ein besonderes Jahr: Unser 60. Jubiläum stellen wir unter das Motto „FAIRantwortung“ und rücken unser Engagement für ein faires Finanzwesen und ein soziales Miteinander noch stärker in den Fokus – u. a. mit gezielten Spendenaktionen gegen den Hunger.

Wir erwarten 2026 ein moderates Wachstum im Kreditgeschäft und einen sich weiter verbessernden Zinsüberschuss. Dabei handeln wir konsequent nach unseren FAIR BANKING-Grundsätzen: verantwortungsvoll, risikobewusst und sozial-ökologisch.

Pressemitteilung
Unsere ExpertInnen für weibliche Finanzen mit ihren Zertifikaten

ExpertInnen für weibliche Finanzen

Weibliche Finanzbiografien unterscheiden sich – zu ihren Ungunsten –oft von männlichen. Und: Frauen haben andere Informations- und Handlungsbedürfnisse bei Finanzthemen.

Diesen Umständen werden wir bei der BIB jetzt gerecht: Die renommierte Finanzexpertin und ehemalige Bundesbankerin Claudia Müller, Gründerin des Female Finance Forums, hat unsere BeraterInnen und BetreuerInnen aus dem Privatkundengeschäft darauf geschult, weibliche Bedürfnisse aktiv in die Gespräche zur Vorsorge und zum Vermögensaufbau einzubinden.

Unser Ziel: Ungleichheiten in Finanzbiografien durch gute Beratung und finanzielle Bildung reduzieren und größtmögliche finanzielle Freiheit zu schaffen.

Wir sind Claudia Müller dankbar für das Teilen ihres Wissensschatzes und die vielen praktischen Tipps. Und wir sind stolz auf unsere KollegInnen, die diese – für Banken sehr besondere Fortbildung – mit so viel Wissbegier, positiven Vibes und Bravour gemeistert haben. Ihr seid echte PionierInnen!

News Ihrer Bank

Bei uns ist immer etwas los. An dieser Stelle informieren wir Sie über aktuelle Ereignisse, Aktionen und Neuigkeiten Ihrer BIB.

FAIR BANKING-Magazin - Ausgabe 1.2026

FAIR BANKING-Magazin

Unser Magazin für nachhaltige Finanzwirtschaft - Ausgabe 1.2026

Kontakt

Ihre Nachricht an uns

Sie haben Fragen oder möchten uns etwas mitteilen? Schreiben Sie uns.